URIAH HEEP Ostersonntag in Schmalkalden, Mitten in der thüringischen Provinz. Hier wo außer dem jährlichen Stadtfest (und abundzu Humpta-ta-ta) wahrlich nichts los ist.

 

" Und wo eine Band solchen Kalibers bisher weder im letzten noch in diesem Jahrtausend zu hören war. ES WAR EINE MESSE FÜR DIE FANS!!!"

THANKS BEST HEEP-BOYS!!!!!!!

Das "Freie Wort" heute im Schmalkalder Lokalteil dazu:

 

Lange Haare, Lederhosen - und kein bisschen gealtert

"Uriah Heep" und "Survivor" in Schmalkalden mit Stimmgewalt und satten Instrumentalklängen

Schmalkalden (gw). Der Abend des Ostersonntags gehörte in Schmalkalden den Fans des 70er und 80er Jahre-Rock.Mit "Survivor" und "Uriah Heep" betraten gleich zwei Bands die Bühne in der gut besuchten Mehrzweckhalle - nacheinander versteht sich.

Im Publikum dominierte die Altersgruppe um die 40, obwohl auch einige jüngere Fans auszumachen waren. Nach einem eher zurückhaltenden Beginn lockerte sich die Stimmung der Konzertbesucher zusehends, was sicher auch dem einen oder anderen Bierchen zu verdanken war.

Spätestens beim populärsten "Survivor"-Hit "Eye Of The Tiger", bekannt aus den "Rocky"-Filmen, fielen auch beim Letzten noch Zögernden alle Hemmungen. Es wurde getanzt und mitgesungen, was das Zeug hielt. Auf Zugabe-Forderungen ging die Band zwar nicht ein, was die Fans jedoch nicht übelnahmen. Denn schließlich wartete die Mehrheit auf "Uriah Heep" - die Altrocker, die bereits seit drei Jahrzehnten feste Größen in den US- und UK-Charts sind und auch in Deutschland zahlreiche Hits landeten. Langhaarig, lederhosig - und ewig jung. Die Stimmgewalt von Leadsänger Bernie Shaw tat in Schmalkalden ihr Übriges - und wenn das Publikum mal zu leise war, rief er: "Clap your hands, everybody!"

Gitarrist Mick Box machte das eine und andere Späßchen, Trevor Bolder strapazierte seine Bassgitarre bis aufs Äußerste, Phil Lanzon haute in die Tasten seines Keyboards und Lee Kerslake bearbeitete sein Schlagzeug wahrhaft ekstatisch. Alte und neue Songs bekamen die Fans an diesem Abend präsentiert. Dass Uriah Heep nicht nur für die ganz harten Sachen zu haben sind, bewiesen sie mit "Come Away Melinda" und "Lady in Black". Es gab wohl keine Frau im Saal, die sich davon nicht angesprochen fühlte. Auch die lauten Zugabe-Rufe verhallten diesmal nicht ungehört - das Publikum schien rundum zufrieden."

 Es schien nicht nur so. Tschüss und Gruss aus Thüringen von Fleischi

 

 

Zuruck