Concert Besprechung durch Uwe Witzemann

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Uriah Heep in Filderstadt Deutschland 12-04-01

Eigentlich ist es erstaunlich, wieviel Zuschauer Uriah Heep mit einem 3 Jahren altem Studioalbum noch anlocken kann. Bis auf 3 bis 4 Songs sind sogar keine Unterschiede zur 6 Jahre alten Tournee "Sea of light" festzustellen.
Nun aber zum Konzert:
Vom Publikumsalter war alles von 20 bis 60 im Konzertsaal zu erblicken. Was erfreulich war, das Konzert fand in der "Filharmonie" statt und war akustisch gesehen (gehört) das beste Heepkonzert seit ich die Band live sehen durfte.
Die Jungs von UH harmonierten auf der Bühne prächtig miteinander und spielten professionell ihre 1 1/2 Stunden. Hervorragend war die Songauswahl von den Goldenen Jahren in den Siebziger und den 90er Alben "Sea of light" und "Sonic Origami". Zu hoffen wäre noch ein Hit in den Top-Ten, damit Uriah Heep dort hingehört, wo die Band schon seit Jahren hingehört: Nach ganz oben !!!!!. Vielleicht funktioniert es mit der neuen Singel "Come away Melinda", die herrvoragend umgesetzt wurde. Deshalb darf man gespannt sein, was als nächstes aus dem Studio kommt.
Jetzt aber zur Einzelkritik:

Bernie Shaw: Der beste Sänger den Uriah Heep je hatte. Seine klare Stimme bei den Live-Auftritte kommt noch besser an, als die von Dave Byron und John Lawton. Einziger Kritikpunkt sind die Haltungsnoten. Mr. Shaw kann man als kleiner Mensch, im hintern Teil einer Halle kaum sehen, wegen seiner gebückten Haltung.

Uwe Witzemann